Interview mit Hair & Make-up Artistin Franziska Grünwald

Pregolifestyle: Hallo Franziska, du bist eine erfolgreiche Make-up Artistin und Hairstylistin: Lebst du deinen Traumberuf? Erzähl uns von deinem Einstieg in die Branche?

Hair&Make-up: Franziska Grünwald // Foto: Stefan Rautenberg // Model: Ari Camapri

Hair&Make-up: Franziska Grünwald // Foto: Stefan Rautenberg // Model: Ari Camapri

Franziska Grünwald: Absolut! Für mich gibt es nichts Schöneres und Interessanteres, als den Beruf des Make-up Artisten ausüben zu dürfen. Mein Talent habe ich bereits als kleines Mädchen entdeckt, jedoch entspricht mein Werdegang nicht dem klassischen Weg, den ein Make-up Artist üblicherweise geht.

Hai&Make-up: Franziska Grünwald // Foto: Dennis von Kéri // Model: Anneke Schäl

Hai&Make-up: Franziska Grünwald // Foto: Dennis von Kéri // Model: Anneke Schäl

Mit 16 Jahren bin ich aus dem schönen Berlin in das kleine Städtchen Husum gezogen, um meine Ausbildung als Hotelfachfrau zu absolvieren. Nach sieben wundervollen Jahren am Meer bin ich 2007 für ein Jahr nach Kanada gereist – das war die beste Zeit meines Lebens. 2008 kehrte ich nach Berlin zurück und entschied mich, zwei Jahre später schließlich das zu tun, was ich eigentlich schon immer machen wollte: schminken, verändern, kreativ sein und meinen Beruf lieben. Seit März 2011 arbeite ich als Make-up Artistin.

Hai&Make-up: Franziska Grünwald // Foto: Stefan Rautenberg // Model: Eva Statz

Hai&Make-up: Franziska Grünwald // Foto: Stefan Rautenberg // Model: Eva Statz

Pregolifestyle: Eine berühmte Persönlichkeit, die du gerne stylen bzw. umstylen würdest?
Franziska Grünwald: Das britische Model Lily Cole.

Pregolifestyle: Deine drei liebsten Kosmetikprodukte?
Franziska Grünwald: Nagellack – für mich immer ein Muss, Vernis á Levres Lip Gloss Nr.: 12, Concealer von Cryolan.

Pregolifestyle: Deine Inspiration?
Franziska Grünwald: Das Leben selbst. Kunst, Filme, Natur, Architektur.

Nun das Pregolifestyle-Entscheidungsspiel ;)

Pregolifestyle: Glätteisen oder Lockenstab?
Franziska Grünwald: Glätteisen

Pregolifestyle: Gossip Girl oder How I met your mother?
Franziska Grünwald: How I met your mother

Pregolifestyle: Ballerina oder Pumps?
Franziska Grünwald: Pumps.

Pregolifestyle: GNTM oder DSDS?
Franziska Grünwald: GNTM.

Pregolifestyle: ZARA oder H&M?
Franziska Grünwald: ZARA.

Pregolifestyle: New York oder Berlin?
Franziska Grünwald: New York.

Pregolifestyle: Quarkmaske oder teure Gesichtscreme?
Franziska Grünwald: Quarkmaske.

Pregolifestyle: Currywurst oder Döner?
Franziska Grünwald: Döner.

Pregolifestyle: Vielen Dank für das tolle Interview!

Weitere Informationen:

Facebook: Franziska Grünwald

Homepage: Franziska Grünwald

Eure Ari

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White Sensation

Photography: Laura Palm // Model: Sandra Latko (Most Wanted Models Munich) // Make-up Artist: Anika Raskopp // Helping Hands: Markus Glaser

Photography: Laura Palm // Model: Sandra Latko (Most Wanted Models Munich) // Make-up Artist: Anika Raskopp // Helping Hands: Markus Glaser

Photography: Laura Palm // Model: Sandra Latko (Most Wanted Models Munich) // Make-up Artist: Anika Raskopp // Helping Hands: Markus Glaser

Photography: Laura Palm // Model: Sandra Latko (Most Wanted Models Munich) // Make-up Artist: Anika Raskopp // Helping Hands: Markus Glaser

Photography: Laura Palm // Model: Sandra Latko (Most Wanted Models Munich) // Make-up Artist: Anika Raskopp // Helping Hands: Markus Glaser

Photography: Laura Palm // Model: Sandra Latko (Most Wanted Models Munich) // Make-up Artist: Anika Raskopp // Helping Hands: Markus Glaser

Photography: Laura Palm // Model: Sandra Latko (Most Wanted Models Munich) // Make-up Artist: Anika Raskopp // Helping Hands: Markus Glaser

Photography: Laura Palm // Model: Sandra Latko (Most Wanted Models Munich) // Make-up Artist: Anika Raskopp // Helping Hands: Markus Glaser

Photography: Laura Palm // Model: Sandra Latko (Most Wanted Models Munich) // Make-up Artist: Anika Raskopp // Helping Hands: Markus Glaser

Photography: Laura Palm // Model: Sandra Latko (Most Wanted Models Munich) // Make-up Artist: Anika Raskopp // Helping Hands: Markus Glaser

Zur Fotografin:

Fotografin Laura Palm

Fotografin Laura Palm

Die 19-jährige Jungfotografin Laura Palm wohnt in der Nähe von Koblenz und hat sich bereits sehr früh für die Fotografie und Mode interessiert. Ihre erste Kamera hielt sie etwa vor anderthalb Jahren in den Händen. Als sie dann eine Freundin fotografierte und die Bilder in ihrem Umfeld auf große Begeisterung stießen, bemerkte sie, dass die Fotografie – anfänglich bloß als Hobby betrachtet – zu ihrer größten Leidenschaft wurde. In diesem Sommer wird Laura nach Berlin umziehen. Dort möchte sie zunächst als Foto-Assistentin arbeiten, bevor sie ihr Studium beginnt oder sich auf eine längere Reise begibt.

Weitere Informationen:

Blog: Laura Palm

Formspring: Laura Palm

Facebook: Laura Palm

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Love to Distraction

Fotos: Mike Weis // Text: Phil

Fotos: Mike Weis // Text: Phil

Eine Form der Pseudoliebe, die nicht selten ist und oft als die „große Liebe“ erlebt wird (und die noch öfter in rührenden Filmen und Romanen dargestellt wird), ist die abgöttische Liebe. Wenn jemand noch nicht das Niveau erreicht hat, wo er ein Gefühl der Identität, des Ich-Seins hat, das sich auf die produktive Entfaltung seiner eigenen Kräfte gründet, neigt er dazu, die geliebte Person zu „vergöttern“.

Photographer: Mike Weis // Model: Svenja Schmeing // MakeUp & Hair: Nora Schultheis // Location: EyeVice Studio

Photographer: Mike Weis // Model: Svenja Schmeing // MakeUp & Hair: Nora Schultheis // Location: EyeVice Studio

Er wird dann seinen eigenen Kräften entfremdet und projiziert sie auf die geliebte Person, die er als das summum bonum, als Inbegriff aller Liebe, allen Lichts und aller Seligkeit verehrt. Bei diesem Prozess beraubt er sich völlig des Gefühls von eigener Stärke und verliert sich in dem Geliebten, anstatt sich in ihm zu finden.

„Oft wird die abgöttische Liebe als die wahre Liebe bezeichnet. Aber während sie angeblich der Inbegriff einer intensiven, tiefen Liebe ist, spricht aus ihr in Wirklichkeit nur der Hunger und die Verzweiflung des abgöttisch Liebenden.“

Nachzulesen in: Erich Fromm, Die Kunst des Liebens.

Euer Phil

Zum Fotografen:

Fotograf Mike Weis

Fotograf Mike Weis

Mike Weis, geboren im Jahr 1977, lebt und arbeitet in Mühlheim an der Ruhr.

Inspiriert von seinem Vater, einem passionierten Fotografen, entdeckte Mike Weis vor einigen Jahren seine Leidenschaft für die Fotografie. Als überzeugter Autodidakt brachte er sich selbst die Kunst des Fotografierens und der Bilderretusche bei.

Der erfolgreiche Fotograf hat sich auf Sedcard- und Katalogshootings für professionelle Modelle, Agenturen und Firmen spezialisiert. Sein Spektrum umfasst allerdings die gesamte Bandbreite der Fotografie. Mike Weis liebt die gestalterischen Elemente seiner Arbeit und den kreativen Austausch mit seinen Kunden. “Das Neue erschaffen, Formen und Schnitte harmonisch miteinander zu vereinbaren, aber auch mal eine bewusste Disharmonie zu erzeugen”, treiben den ambitionierten Fotografen und seine Kunst an:

„Das perfekte Foto für mich ist, wenn ich ein außergewöhnliches Kleidungsstück in eine natürliche Umgebung integrieren kann und damit eine Symbiose der Formen schaffe“, so Mike Weis.

Weitere Informationen:

Homepage: Mike Weis

Facebook: Mike Weis

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Self-Love

Fotos: Mike Weis // Text: Phil

Fotos: Mike Weis // Text: Phil

„Liebe zu meinem Selbst ist untrennbar mit der Liebe zu allen anderen Wesen verbunden.“

Die Meinung, dass es eine Tugend sei, andere zu lieben, ist weit verbreitet, sich selbst zu lieben aber, das sei Sünde. Man nimmt an, in dem Maß, wie man sich selbst liebe, liebe man andere nicht, und Selbstliebe sei deshalb das gleiche wie Selbstsucht. Es stimmt, dass selbstsüchtige Menschen unfähig sind, andere zu lieben, aber sie sind auch nicht fähig, sich selbst zu lieben. Aber Selbstsucht und Selbstliebe sind keineswegs identisch, sondern in Wirklichkeit Gegensätze!

Photographer: Mike Weis // Model: Anna Carla Winkes // MakeUp & Hair: Nora Schultheis // Location: EyeVice Studio

Photographer: Mike Weis // Model: Anna Carla Winkes // MakeUp & Hair: Nora Schultheis // Location: EyeVice Studio

Wenn es eine Tugend ist, meinen Nächsten als ein menschliches Wesen zu lieben, dann muss es doch auch eine Tugend – und kein Laster – sein, wenn ich mich selbst liebe, da ja auch ich ein menschliches Wesen bin. Wenn ein Mensch fähig ist, produktiv zu lieben, dann liebt er auch sich selbst; wenn er nur andere lieben kann oder meint nur sich selbst lieben zu können, dann kann er überhaupt nicht lieben.

„Liebe ist grundsätzlich unteilbar; man kann die Liebe zu anderen Liebes-„Objekten“ nicht von der Liebe zum eigenen Selbst trennen.“

Nachzulesen in: Erich Fromm, Die Kunst des Liebens.

Euer Phil

Zum Fotografen:

Fotograf Mike Weis

Mike Weis, geboren im Jahr 1977, lebt und arbeitet in Mühlheim an der Ruhr.

Inspiriert von seinem Vater, einem passionierten Fotografen, entdeckte Mike Weis vor einigen Jahren seine Leidenschaft für die Fotografie. Als überzeugter Autodidakt brachte er sich selbst die Kunst des Fotografierens und der Bilderretusche bei.

Der erfolgreiche Fotograf hat sich auf Sedcard- und Katalogshootings für professionelle Modelle, Agenturen und Firmen spezialisiert. Sein Spektrum umfasst allerdings die gesamte Bandbreite der Fotografie. Mike Weis liebt die gestalterischen Elemente seiner Arbeit und den kreativen Austausch mit seinen Kunden. “Das Neue erschaffen, Formen und Schnitte harmonisch miteinander zu vereinbaren, aber auch mal eine bewusste Disharmonie zu erzeugen”, treiben den ambitionierten Fotografen und seine Kunst an:

„Das perfekte Foto für mich ist, wenn ich ein außergewöhnliches Kleidungsstück in eine natürliche Umgebung integrieren kann und damit eine Symbiose der Formen schaffe“, so Mike Weis.

Weitere Informationen:

Homepage: Mike Weis

Facebook: Mike Weis

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Branches

by Michael Kaniecki

Photography & Editing: Michael Kaniecki // Fashion: Melanie Lindner // Hair & Make-up: Friederike Schlüter // Model: Dreiy

Photography & Editing: Michael Kaniecki // Fashion: Melanie Lindner // Hair & Make-up: Friederike Schlüter // Model: Dreiy

Photography & Editing: Michael Kaniecki // Fashion: Melanie Lindner // Hair & Make-up: Friederike Schlüter // Model: Dreiy

Photography & Editing: Michael Kaniecki // Fashion: Melanie Lindner // Hair & Make-up: Friederike Schlüter // Model: Dreiy

Photography & Editing: Michael Kaniecki // Fashion: Melanie Lindner // Hair & Make-up: Friederike Schlüter // Model: Dreiy

Photography & Editing: Michael Kaniecki // Fashion: Melanie Lindner // Hair & Make-up: Friederike Schlüter // Model: Dreiy

Photography & Editing: Michael Kaniecki // Fashion: Melanie Lindner // Hair & Make-up: Friederike Schlüter // Model: Dreiy

Photography & Editing: Michael Kaniecki // Fashion: Melanie Lindner // Hair & Make-up: Friederike Schlüter // Model: Dreiy

Photography & Editing: Michael Kaniecki // Fashion: Melanie Lindner // Hair & Make-up: Friederike Schlüter // Model: Dreiy

Photography & Editing: Michael Kaniecki // Fashion: Melanie Lindner // Hair & Make-up: Friederike Schlüter // Model: Dreiy

Photography & Editing: Michael Kaniecki // Fashion: Melanie Lindner // Hair & Make-up: Friederike Schlüter // Model: Dreiy

Photography & Editing: Michael Kaniecki // Fashion: Melanie Lindner // Hair & Make-up: Friederike Schlüter // Model: Dreiy

Photography & Editing: Michael Kaniecki // Fashion: Melanie Lindner // Hair & Make-up: Friederike Schlüter // Model: Dreiy

Photography & Editing: Michael Kaniecki // Fashion: Melanie Lindner // Hair & Make-up: Friederike Schlüter // Model: Dreiy

Photography & Editing: Michael Kaniecki // Fashion: Melanie Lindner // Hair & Make-up: Friederike Schlüter // Model: Dreiy

Photography & Editing: Michael Kaniecki // Fashion: Melanie Lindner // Hair & Make-up: Friederike Schlüter // Model: Dreiy

Zum Fotografen:

Den in Polen geborenen Michael Kaniecki verschlug es in seiner frühen Kindheit in den kühlen, dennoch schönen Norden Kiel, wo er auch heute noch lebt. Der Fotograf, dessen Arbeiten ein ineinander verschmelzendes Ambiente von Mystik, Fashion und Expression erzeugen, ist ein Autodidakt und arbeitet auf freier Basis. Seit ungefähr einem Jahr konzentriert er sich hauptsächlich auf die Fashion- und Porträtfotografie. Michael Kaniecki ist stets auf der Suche nach herausfordernden Projekten und freut sich über eine kreative Zusammenarbeit mit Designern, Labels, Make-up Artists, Agenturen und Magazinen.

Weitere Informationen:

Homepage: Michael Kaniecki

Facebook: Michael Kaniecki

David Partida Montoya bringt Farbe in den Norden

David Partida Montoya

David Partida Montoya

Wärme reicht der Kälte die Hand, Taubenblau umstreicht zärtlich das vom Weiß bemusterte Rosa. Das Grün, durchfurcht von den harten Borsten des Pinsels. Die Farbe, die Struktur gleichen der einer Muschel, die der Sonne durchs Wasser entgegenlacht. Ihr Gelb strahlt, ihre Flammen glühen in strahlendem Rot, von intensivem Purpur durchkreuzt. Dominierendes Violett legt sich über Orange, wiegt schwer und lässt es doch noch ein wenig mehr aufleuchten. Eine solche Farbenpracht auf lediglich einem Quadratmeter.

Wir befinden uns im schönen Bellevue. Die Sonne strebt ihrem Zenit entgegen, erwärmt die Gesichter, während ambivalent dazu, hin und wieder eine frösteln lassende Frühjahrprise die Haut umstreicht…

Ein Bild des Künstlers David Partida Montoya

Ein Bild des Künstlers David Partida Montoya

David Partida Montoya steht auf seiner Veranda, vor ihm seine neueste Arbeit an einem Wandvorsprung angebracht. Die Augen tasten das Bild ab – der Pinsel legt sich in die Farbe, liebkost die Leinwand, vollführt seinen Tanz – Formen umschmeichelnd, sie ausfüllend. Eine Locke fällt ihm in die Stirn.

Der Maler, in seinen Landen längst Geltung besitzend, vermag es auch als Mensch das Publikum in seinen Bann zu schlagen. Es ist er, mit seinem extrovertierten Wesen, seinem ausdrucksstarken Gesicht, den vor Vitalität sprühenden Augen und leidenschaftlichen Gesten, der da fasziniert. Es ist sein Schaffen und die Macht der Persönlichkeit, die zum Hinhören und Hinsehen zwingt.

Maler David Partida Montoya bei der Arbeit

Maler David Partida Montoya bei der Arbeit

Partida, mit Künstlernamen „Leg de Coco“ stammt aus Victoria-Gasteiz, aus dem Baskenland. Dort graduierte er 2002 in Kunstgeschichte, danach war er in Barcelona tätig und fasst nun gerade in Berlin Fuß. Besonders beliebt sind seine farbenfrohen Gemälde auch im Norden. Vor allem in Norwegen, in Schweden, wo deren Buntheit den dunklen Wintern etwas von ihrer Fröhlichkeit abgibt.

Ihr Stoff engagiert sich nicht in tiefer Gedanklichkeit, die Kompositionen sind sehr freilebig, wenig an Konventionen angelehnt. Die Formgebung ist abstrakt, die Farbwahl intuitiv. Sie strahlen eine sinnliche Schönheit aus, lichtvoll und lebensbejahend. Scheinbar unkontrolliert fahren die Formen auseinander, schaffen eine anziehende Spannung und brillieren zusammen mit der Farbauswahl im Gesamtgefüge.

Ein Bild des Künstlers David Partida Montoya

Ein Bild des Künstlers David Partida Montoya

Doch schlagen zwei Herzen in seiner Brust. Seine Liebe gehört neben der Malerei auch der Musik. Immerzu eine Melodie auf den Lippen streift er mit seiner Gitarre durch die Stadt. Singt für sich und für Berlin. Expressiv, interpretierend mit faszinierender Authentizität und einem Hauch von Exzentrik, klar.

Ein prüfender Blick, ein Schmunzeln? Er setzt den Pinsel ab.

Ein Bild des Künstlers David Partida Montoya

Ein Bild des Künstlers David Partida Montoya

Ich frage mich, wieviel Selbstreflektion in seiner Kunst steckt. Aus dieser absoluten Intuitivität heraus hat sie so etwas Pures. Nicht im Sinne von Reinheit, sondern sie hat etwas sehr Ursprüngliches inne…

Tuben zu, die Farbfäden lösen sich in der klaren Flüssigkeit vom Pinsel. Das Bild braucht Zeit, Zeit um zu trocknen. Gitarre in die Hand. Hallo Berlin!

Text: Carina Adam (Redakteurin RedCarpetReports)

Weitere Informationen:

www.redcarpetreports.de

www.artleg.com

Exclusive Desire

Fotos: Mike Weis // Text: Phil

Fotos: Mike Weis // Text: Phil

Begierde ist nicht nur ein körperliches Verlangen, keineswegs nur die Lösung einer quälenden Spannung. Sie kann ebenso durch Liebe stimuliert werden, wie auch durch die Angst des Alleinseins, durch den Wunsch, zu erobern oder sich erobern zu lassen, durch Eitelkeit, durch den Wunsch, zu verletzen oder sogar zu zerstören.

Da das sexuelle Begehren von den meisten mit der Idee der Liebe in Verbindung gebracht wird, werden sie leicht zu dem Irrtum verführt, sie liebten einander, wenn sie sich körperlich begehren.

Photographer: Mike Weis // Models: Miriam Meiser, Ari Campari & Ralf Baumgarten // Facedesign & Styling: Holger Weins // Hair: Holger Weins // Location: Wuppertal "Villa Perlweiss"

Photographer: Mike Weis // Models: Miriam Meiser, Ari Campari & Ralf Baumgarten // Facedesign & Styling: Holger Weins // Hair: Holger Weins // Location: Wuppertal “Villa Perlweiss”

Natürlich kann Liebe zu dem Wunsch führen, sich körperlich zu vereinigen; aber in diesem Fall ist die körperliche Beziehung ohne Gier, ohne den Wunsch, zu erobern oder sich erobern zu lassen, sondern sie ist voll Zärtlichkeit.

Erotische Liebe ist zwar auf einen einzelnen Anderen gerichtet, aber sie liebt in ihm die ganze Menschheit, alles Lebendige.

„Man übersieht oft einen wesentlichen Faktor in der erotischen Liebe – den Willen. Jemanden zu lieben ist nicht nur ein starkes Gefühl, es ist auch eine Entscheidung, ein Urteil, ein Versprechen.“

Nachzulesen in: Erich Fromm, Die Kunst des Liebens.

Euer Phil

Zum Fotografen:

Fotograf Mike Weis

Fotograf Mike Weis

Mike Weis, geboren im Jahr 1977, lebt und arbeitet in Mühlheim an der Ruhr.

Inspiriert von seinem Vater, einem passionierten Fotografen, entdeckte Mike Weis vor einigen Jahren seine Leidenschaft für die Fotografie. Als überzeugter Autodidakt brachte er sich selbst die Kunst des Fotografierens und der Bilderretusche bei.

Der erfolgreiche Fotograf hat sich auf Sedcard- und Katalogshootings für professionelle Modelle, Agenturen und Firmen spezialisiert. Sein Spektrum umfasst allerdings die gesamte Bandbreite der Fotografie. Mike Weis liebt die gestalterischen Elemente seiner Arbeit und den kreativen Austausch mit seinen Kunden. “Das Neue erschaffen, Formen und Schnitte harmonisch miteinander zu vereinbaren, aber auch mal eine bewusste Disharmonie zu erzeugen”, treiben den ambitionierten Fotografen und seine Kunst an:

„Das perfekte Foto für mich ist, wenn ich ein außergewöhnliches Kleidungsstück in eine natürliche Umgebung integrieren kann und damit eine Symbiose der Formen schaffe“, so Mike Weis.

Weitere Informationen:

Homepage: Mike Weis

Facebook: Mike Weis

Die hier dargestellten Artikel unterliegen den geltenden deutschen Urheberrechtsbestimmungen © und dürfen nicht ohne schriftliche Genehmigung verwendet, modifiziert oder verbreitet werden! Eine Verwendung ohne die Genehmigung von Arevik Antonyan wird rechtlich verfolgt!

Interview mit Schauspielerin & Autorin Sarah Tkotsch

Liebe Pregolifestyle Leser, ich habe die Schauspielerin und Buchautorin Sarah Tkotsch  für euch interviewt. Bei einem offenen Gespräch hat mich die sympathische Schauspielerin mit ihrem Humor und ihrer Lebensfreude begeistert. Erfahrt heute exklusiv, was Sarah von ihrer Zeit bei GZSZ denkt und warum ihr Buch: “Ich bin dagegen – und das aus Prinzip” eine Herzensangelegenheit ist! Viel Spaß beim Lesen!

Pregolifestyle: Vielen unseren Lesern bist du von deiner Zeit bei GZSZ als quirlige Lucy ans Herz gewachsen. Du hast uns in dieser Rolle mit vielen Facetten der Pubertät konfrontiert. Wir haben unter anderem dabei zugeschaut, wie sich Lucy verliebt, wie ihr Herz gebrochen wird und wie es sie schließlich ins Ausland zieht, um ihrem Traumberuf der Fotografie nachzugehen.
Wie sehr hat dich diese Rolle beeinflusst, um dein Buch zu schreiben?

Schauspielerin und Buchautorin Sarah Tkotsch // Foto: Farina Deutschmann

Schauspielerin und Buchautorin Sarah Tkotsch // Foto: Farina Deutschmann

Sarah Tkotsch: Ich muss sagen, sogar sehr! Es hat mir damals sehr viel Spaß gemacht, diese Rolle zu spielen. Da ich einige Jahre älter war als Lucy, konnte ich viel aus meinen eigenen Erfahrungen der Pubertät einbringen. Viele Mädchen haben sich mit dieser Rolle identifiziert und mich neben Autogrammwünschen auch häufig um Rat gebeten. Ich habe dann zu ihnen gesagt, dass es mir mit 13 Jahren genauso erging. Hätte ich damals ein Idol gehabt, was mir auf meine Fragen geantwortet hätte und mir gesagt hätte: „Du, pass auf, das ist jetzt total schwierig, aber das geht vorbei“, ich glaube, ich hätte das unglaublich toll gefunden.

Deswegen habe ich damals auf der Homepage von GZSZ einen Kummerkasten betreut. Dort wurden die Fanbriefe anonym vorgelesen und ich habe per Videobotschaft darauf geantwortet. Dass ich den Fans auf diese Weise helfen konnte, hat zum einen sehr gut funktioniert und zum anderen mir persönlich ein gutes Gefühl gegeben. Ich kann nicht nur eine Autogrammkarte zurückschicken, so bin ich nicht.

Nachdem ich mit GZSZ aufhörte, war das Thema Pubertät unglaublich wach in mir. Schließlich habe ich ja einige Jahre diese Rolle gespielt und mich in dieser Zeit mit den Problemen von Mädchen beschäftigt. Ich dachte mir, nur weil ich aufhöre, sind die ja nicht weg. So kam mir die Idee, dieses Buch zu schreiben.
Daher hat mich GZSZ sehr maßgeblich beeinflusst.

Schauspielerin und Buchautorin Sarah Tkotsch // Foto: Easyshooting Fotografie

Schauspielerin und Buchautorin Sarah Tkotsch // Foto: Easyshooting Fotografie

Pregolifestyle: Wie kam es zu der Zusammenarbeit mit deiner Co-Autorin Wilma Bögel?

Sarah Tkotsch: Ein sehr guter Freund von mir, der Regisseur, Produzent, Autor und Erfinder von „Bernd das Brot“ – Tommy Krappweis –, hat seinem Literaturagenten von meiner Idee, ein Buch zu schreiben, erzählt. Dieser wiederum kannte Wilma Bögel, die wie ich noch nie zuvor ein Buch veröffentlicht hat, aber viel Ratgeberanteile für Magazine geschrieben hatte. Er stellte uns einander vor.

Daraufhin traf ich mich mit Wilma und auf meine erste Frage, warum sie denn dieses Buch schreiben wolle, antwortete sie: „Um Mädchen zu helfen“, also aus demselben Grund wie ich. So ist es zu einer Zusammenarbeit gekommen und wir sind im Laufe des Schreibens sehr gute Freundinnen geworden.

Ich werde nie vergessen, wie sie nach Berlin kam und wir saßen an einem Nachmittag am Prenzlauer Berg zusammen und haben uns die ausschweifendsten Geschichten, die wir mit der Pubertät verbinden, erzählt und haben auf diese Weise das komplette Konzept für unser Buch erstellt.

Pregolifestyle: Wie würdest du selbst dein Buch beschreiben: Eher als Ratgeber oder als eine Art Ansammlung eigener Anekdoten aus deiner Pubertät?

Foto: René du Vinage (RedCarpetReports) // Sarah Tkotsch

Foto: René du Vinage (RedCarpetReports) // Sarah Tkotsch

Sarah Tkotsch: Beides. Es gibt immer persönliche Anekdoten. Ich würde sagen, es ist Hälfte-Hälfte. Aber auch für Erwachsene ist das Buch sehr unterhaltsam. Das merke ich besonders in meinen Lesungen, wenn sich einige Frauen wahnsinnig belustigt an ihre eigene Pubertät zurückerinnern oder wenn die Väter schmunzeln, weil sie dabei an ihre Töchter denken. Ich finde es sehr schön, dass das Buch mehrere Generationen anspricht. Wir wollten es erreichen, dass Eltern dieses Buch in die Hand nehmen, um vielleicht mal in den Kopf ihrer Töchter reinschauen zu können.

Pregolifestyle: Du bist ja auch nicht so weit weg von der Pubertät wie die Eltern.

Sarah Tkotsch: Das ist ja auch das Gute daran. Da Wilma schon über 30 ist, haben wir uns die Themenbereiche im Buch aufgeteilt. Ich bin doch sehr die „Kodderschnauze“ ;) , sie ist eher diejenige, die „den Hormonumbau im Gehirn“ erklärt, aber daher ergänzen wir uns sehr gut.

Pregolifestyle: Welche Zielgruppe möchtest du mit deinem Buch ansprechen?

Sarah Tkotsch: Vor allem Mädchen in der Pubertät, aber auch Väter und Mütter. Ich hatte da mal ein sehr witziges Erlebnis: Es gab einen Vater, der wusste, dass ich einen Ratgeber schreibe und schrieb mir immer über Facebook, wann denn endlich das Buch rauskommen würde, da er die und die Probleme mit seiner Tochter hatte und er würde sich sehr freuen, die Brücke zu ihr schlagen zu können.

Pregolifestyle: Wird es in Zukunft mehr von dir als Autorin geben?

Foto: René du Vinage (RedCarpetReports) // Sarah Tkotsch

Foto: René du Vinage (RedCarpetReports) // Sarah Tkotsch

Sarah Tkotsch: Es hat mir unheimlich viel Spaß gemacht und ich habe schon einen anderen Stoff begonnen. Dadurch aber, dass ich mit Lesungen und der Schauspielerei beschäftigt bin, liegt das gerade ganz schön brach. Trotzdem ist das Schreiben der perfekte Ausgleich zum drehfreien Tag und ich werde das auf gar keinen Fall aus den Augen verlieren, da es mir selber wahnsinnig viel gibt.

Pregolifestyle: Gibt es Projekte im Bereich der Schauspielerei, worauf wir uns freuen dürfen?

Sarah Tkotsch: Im April geht es wieder los, darauf freue ich mich sehr.

Pregolifestyle: Hast du ein Lebensmotto?

Sarah Tkotsch: Ich hab so einige ;)
„Tue Gutes und es wird dir gut gehen.“
„Bringe jeden Tag dich selbst oder eine andere Person zum Lachen.“
„Das, was du nicht kannst, kann man lernen.“ (Ganz wichtiges Motto, das ich von meiner Oma aufgeschnappt habe und ich finde es großartig.)

Grundlegend bin ich ein unglaublich positiv-denkender Mensch. Auch wenn Dinge passieren, die nicht so gut sind, denke ich immer, dass es dafür einen tieferen Grund gibt oder ich gehe gestärkt aus einer Situation heraus.
Meine Pubertät hat übrigens sehr stark zu dieser Lebenseinstellung beigetragen ;) .

Weitere Informationen:

Sarah Tkotschs Buch auf Amazon: Ich bin dagegen – und das aus Prinzip

Homepage: Sarah Tkotsch

Facebook-Page: Sarah Tkotsch

Eure Ari

Die hier dargestellten Artikel unterliegen den geltenden deutschen Urheberrechtsbestimmungen © und dürfen nicht ohne schriftliche Genehmigung verwendet, modifiziert oder verbreitet werden! Eine Verwendung ohne die Genehmigung von Arevik Antonyan wird rechtlich verfolgt!

Spring Azure

by Anna Weinhold

Foto: Anna Weinhold // Model: Tatiana Riesen // Visa: Jana Schlepphorst // Design: Lea Dittrich

Foto: Anna Weinhold // Model: Tatiana Riesen // Visa: Jana Schlepphorst // Design: Lea Dittrich

Emotion of Soul

Fotos: Lisa Hantke // Text: Phil

Fotos: Lisa Hantke // Text: Phil

„Die Liebe ist eine Emotion der Seele, bewirkt durch die Bewegung der Lebensgeister, die sie dazu anreizt, sich willentlich mit den Objekten zu verbinden, die ihr als angemessen erscheinen.“

Liebe ist eine Leidenschaft, die vom Körper abhängt. Sie muss von den Urteilen unterschieden werden, die die Seele dazu bringen, sich willentlich mit den Dingen, die sie als Gut einschätzt, zu verbinden.

Foto: Lisa Hantke  // Model: Stephanie Bauch

Foto: Lisa Hantke // Model: Stephanie Bauch

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